Kalbe | Deborah Uhde | 2015 | 29:18 min | HD | 16:9 | stereo | colour


2017 (S) Medienwerkstatt Hannover
2016 (S) Berliner Liste
2015 (S) Int. filmfest braunschweig
2014 (G) (installative version) Home Street Home, div. places, Braunschweig

 

Within the exhibition Home-Street-Home Deborah Uhde offers insight into her film with a video-installation in which she shows a sequence of her current documentary project. Since her summer residency of 2014 in the artist village of Kalbe she has been working on this particular documentary series. On the basis of an interview with a contemporary witness on escaping Germans from the former Eastern Prussia at the end of World-War II, Deborah Uhde is reflecting on the practice of memory. The interviewed woman experienced the political turns of the war as a child. Uhde entangles the biographical story perceived as a voice-over with current static recordings of the woman‘s various life stages in the town of Kalbe. In this way, the viewer is vividly caught up by the past.
History and current events overlay and complement one another. […]

Stefanie Matjeka
about the installation Home-Street-Home | Kalbe

cockpit | Deborah Uhde | 2014 | 12:11 min | HD | 16:9 | colour | stereo | ger/en


2016
(S) Berliner Liste
(S) Directors Lounge ZBar, Berlin
2015
(S) Open Screening, Kurzfilmtage Oberhausen
(S) Jahresscreening der Medienwerkstatt Berlin
2014
(S) Int. filmfest braunschweig

Cockpit ist eine Kontrollpsychose auf 6 Monitoren.“Die Reise führt aus dem Erdinneren in die kosmische Umlaufbahn. Startpunkt ist das Atommüllager Asse, ein ehemaliges Salzbergwerk. Die Dokument-Aufnahmen von Orten und Ereignissen (der Lagerung, der öffentlichen Vermittlung und des Protestes) sind verwoben mit einem auditiven Geflecht von Sci-Fi-Material aus dem Zeitalter der Atom-Euphorie. Wie lassen sich technische Entwicklungen kollektiv steuern, die den menschlichen Zeithorizont bei Weitem übersteigen?

 

back ande vor | John D´Arcy & Deborah Uhde | 5:33 min | HD | 16:9 | colour | stereo | ger/en


2017
(S) Medienwerkstatt Hannover
(S) Poesie-Nacht, Screening im Literaturhaus Salzburg
(S) Mitte Media Festival, Fata Morgana Galerie Berlin
2016
(S) Teatro Villa Torlonia Rom
(S) Director´s Lounge, Z-Bar, Berlin
(S) Mini DocLab, Art House Saigon, Ho-Chi-Minh-City
2015
(S) Art Visuals&Poetry Film Festival, Wien
(S) Lawrence St Workshops, Belfast
(S) hanoidoclab, Hanoi Center For The Moving Image, Hanoi
(S) Stuttgarter Filmwinter, Stuttgart
2014
(S) Video Screening @ High Performance, Schützenbahn, Essen
(S) up-and-coming, Kino im Künstlerhaus Hannover

 

A meeting point. A missing point. A conversation at the border of languages.
Cooperative work with John D´Arcy.

Ene Mene Mu | Deborah Uhde | 2013 | 19:40 min | HD | 16:9 | stereo | deutsch


2016
(S) Director´s Lounge, Z-Bar, Berlin
(S) Pocket Embassy Geneva Edition, EofA, Genf
2014
(S) Die Filmklasse im Medienhaus Hannover
(G) Primat des Privaten, Peiner Kunstpfad, Malerhof Voigtholz
(S) Bremer Kunstfrühling Bremen
(S) selected show on blinkvideo
(S) Internationaler Sommercampus Kalbe
2013
(S) extra experimental trails, Cineding, Leipzig
(S) filmfest, Universum Filmtheater, Braunschweig

aus der Rezension von Anna Bauer (Volltext hier):

Deborah Uhde erzählt nicht nur von der Krankheit ihres Vaters und von der Schwierigkeit als Kind und Erwachsene damit umzugehen und die Beziehung trotzdem irgendwie aufrechtzuerhalten, sondern reflektiert zugleich über den Modus von Erinnerung und Erzählung. Über den Sinn und Unsinn der Sinnsuche in Bildern. Über die Hilflosigkeit, mit denen man sich solche Hilfskonstrukte gebraucht, um etwas Nichtfassbares fassbar zu machen.

Kommunikation als einseitiger und stummer Dialog. Eine Off-Stimme würde uns gewöhnlich die Erzählung eines Films vermitteln. Hier lässt sie sich dagegen durch eingeblendete Schrift mitlesen und lediglich Umgebungsgeräusche sind zu hören: Das Blättern der Fotos, manchmal entfernte, leise Musik. Der Betrachter des Videos muss eine ungewohnte Stille aushalten und teilt damit die Ausgangssituation der Künstlerin. Es ist, als ob uns das Fehlen einer Stimme verdeutlicht, dass die Erzählerin niemanden hat, an den sie sich wenden kann und dass es sich um unausgesprochene, nicht gehörte Gedanken handelt, mit denen man in aller Stille allein ist.
Dabei geht es um familiäre Nähe und Ferne, um die Unmöglichkeit eines Dialogs, um Entfremdung und Einsamkeit.